Partnerschaften und zu hohe Erwartungen

Noch nie waren die Erwartungen in die Ehe so hoch wie heute. Umso erstaunlicher ist es, dass die Partner immer weniger in ihre Beziehung investieren. Für den Psychologen Eli Finken von der Northwestern Universität ist das so, wie einen hohen Berg mit zu wenig Sauerstoff zu ersteigen.* War im 18. und 19. Jahrhundert die Ehe eine Institution, bei der es um grundlegende Bedürfnisbefriedigung ging (Nahrung, Sicherheit) und Liebe höchstens eine Randerscheinung war, so war im 20. Jahrhundert die Ehe auf ökonomische Absicherung ausgerichtet und Liebe und Partnerschaft begannen eine Rolle zu spielen. Heute geht es um die gegenseitige Unterstützung zur Selbstfindung. Das überfordert allerdings viele, denn es fehlt die Zeit, tiefes Verständnis für den Charakter des Partners bzw. der Partnerin zu finden.

Der Leiter des Instituts für Beziehungsglück, DDDr. Karl Isak, gilt als Vertreter der Positiven Psychologie und er entwickelt Methoden, welche auf eine positive Beziehung abzielen. In seinen Seminaren zeigt er, wie die Instrumente funktionieren. Sie sind leicht und einfach anzuwenden – wenn man weiß, was zu tun ist.

 

*Quelle: Finkel, Eli J. et al. (2014): The Suffocation of Marriage: Climbing Mount Maslow Without Enough Oxygen“ In: Psychological Inquiry, Vol. 25, 1-41.
und http://sciencev2.orf.at/stories/1733285/index.html
Foto: shutterstock.com/445414192 Stock-Asso

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