Gefahren für eine glückliche Beziehung

shutterstock_119991547 72dpi Kevin Day

Wo bleibt der Optimismus der Vergangenheit, wenn eine Beziehung ein paar Jahre andauert? Wo bleibt der Glanz der ersten Verliebtheit? Wo bleiben die Schmetterlinge im Bauch? Wo bleibt die Liebe, die anfangs auch blind machen darf? All das verschwindet in einem Nebel der Gewohnheit, in einem Mangel der gegenseitigen Achtung und in einem wechselseitigen Unverständnis. Dies führt zu Krisen. Was aber sind die Ursachen für Beziehungskrisen, die nicht nur das Zusammenleben erschweren, sondern auch zu Scheidungen führen? Gefahren für eine glückliche Beziehung weiterlesen

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Fast jede zweite Ehe wird geschieden – das muss nicht sein!

In Österreich wird fast jede zweite Ehe geschieden. Die Tendenz ist zwar leicht rückläufig, aber in den letzten zehn Jahren lag die Scheidungsrate (das ist das Verhältnis zwischen Eheschließungen und Scheidungen) zwischen 42,5 und 49,5 Prozent. Im Durchschnitt halten die Ehen nur zehn Jahre. Bei 20 Prozent der Scheidungen sind Kinder betroffen. All das ist ein gesellschaftliches Drama, das niemanden etwas anzugehen scheint – dabei gäbe es ausreichend Gründe, hier aktiver einzugreifen.

Schließlich gehen Scheidungen oder angehende Trennungen nicht nur mit menschlichen Tragödien einher, die zum Beispiel zu Depressionen und anderen psychischenStörungen bis hin zu Suiziden oder manchmal sogar Morden führen, sondern es sind auch wirtschaftliche Belastungen damit verbunden. Häuser müssen versteigert werden, Lebenswerke werden vernichtet, Alleinerzieher/innen können sich das Leben nicht mehr leisten oder Väter wie auch Mütter werden mit Zahlungen konfrontiert, welche die eigene Existenz gefährden. Nicht immer – aber sehr oft – sehen Scheidungen zwei Verlierer. Auch danach ist oft nicht Schluss – Sorgerechtsstreitigkeiten oder Auseinandersetzungen wegen dem Geld führen zu psychischen Belastungen, die sich auf das Gesundheits- wie auch auf das Wirtschaftssystem negativ auswirken.

Natürlich bedeutet eine Trennung in einigen Fällen eine vernünftige Lösung – aber wohl kaum bei fast 50 Prozent! „Eine Scheidung muss nicht sein“, behaupten die Paartherapeuten DDDr. Karl Isak und Dr. Lieselotte Fieber. Sie meinen damit nicht die wenigen Ausnahmen, wo eine Trennung nicht abwendbar ist, sondern die große Mehrheit jener, die sich heute nicht mehr die Mühe machen will, für ihre Beziehung zu arbeiten. Eine solche Arbeit ist zum Beispiel die Bereitschaft, eine Paar- oder Beziehungstherapie zu besuchen – wie Isak und Fieber es meinen. Beide konnten schon vielen Paaren helfen, neue Perspektiven einzugehen, Verständnis zu entwickeln, Veränderungsprozesse auf sich zu nehmen und auch emotional völlig Neues zu erfahren. Dafür stellen die Beziehungstherapeuten Isak und Fieber verschiedene Instrumente zur Verfügung – Einzeltherapien, Paartherapien, Paarseminare und Refresh-Seminare.

 

(Foto: shutterstock.com/Ratikova)

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Jede Ehe ist zu retten!

Viele Beziehungskrisen enden mit Trennung. Scheidung wird nicht selten als der einzige Weg aus der Krise bezeichnet. Scheidung ist aber kein Wundermittel, wiewohl sie im Einzelfalle durchaus eine Lösung sein kann. Aber in den meisten Fällen geht es gar nicht um Trennung, sondern um’s Loslassen. Dieses Loslassen von etwas, das einem am anderen nicht passt, ist ein Lernprozess, der erst einmal die Erkenntnis voraussetzt. Ziel ist es, die Konzentration auf die eigenen Bedürfnisse zu legen – ohne dabei das Verhalten des Partners miteinzubeziehen.

Ja, in einer Beziehung geht es auch um individuelle Freiheiten, die man braucht und die man sich vielleicht erst herausnehmen muss. Aber diese Freiheit ist oft etwas, was in einem selbst entstehen muss. Nur selten ist man sich dieses Problems bewusst und es ist mit Hilfe von Experten erst einmal aufzudecken. Hier setzen die Beziehungstherapeuten DDDr. Karl Isak und Dr. Lieselotte Fieber an. Die beiden Experten gehen davon aus, dass eine Beziehung ein evolutionärer Prozess ist und sich entwickelt. Die Veränderung ist oft heilsam – für beide Partner. Aber es besteht Angst vor der Veränderung, weil eben eine solche mit der Trennung in Verbindung gebracht wird. Aber Veränderung hat auch andere Dimensionen, auf die Fieber und Isak hinweisen – wie z.B. der Umgang mit sich selbst, das Verhalten zum Partner, die Kommunikation und vieles andere mehr. Jedenfalls gibt es für Fieber und Isak keinen Zweifel, dass eine Beziehungskrise auch einen Veränderungsprozess benötigt und nur in ganz wenigen Fällen sollte die Veränderung „Trennung“ heißen.
Beziehungs-Coaching, Partnerschule oder Paartherapie?

(Foto: shutterstock.com/alexnika)

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