Jede zweite Beziehung scheitert – das muss nicht sein!

Zwar gehen die Ehescheidungen in den letzten Jahren zurück, aber das ist kein Grund zu jubeln und zu glauben, dass Beziehungen länger halten. Die Statistik sagt nämlich nur die halbe Wahrheit. Es gibt nämlich keine Zahlen über Trennungen von Beziehungen, die nicht als Ehe in offiziellen Datenbanken aufscheinen.

Was ist überhaupt eine Beziehung, im Sinne einer Partnerschaft? Darunter versteht man eine gleichzeitig sexuelle und soziale Gemeinschaft zwischen zwei Menschen – also Ehen, eingetragene Partnerschaften, eheähnliche Gemeinschaften und feste Liebesbeziehungen, sowie Lebensgemeinschaften. Damit wird klar, dass Beziehungen weit über eheliche Partnerschaften hinausgehen und die Scheidungsraten somit nur einen Teil von gescheiterten Beziehungen abbilden. Zwar gibt es keinen Beleg dafür, aber es ist davon auszugehen, dass die Ehe eine stärkere Bindung darstellt als andere Formen der Partnerschaft. Daraus wäre zu schließen, dass die Trennungsquote bei Nichtehen höher ist als bei Ehen, die bei diesen im Jahre 2016 in Österreich bei 41,6 Prozent* und in Deutschland bei 40,82 Prozent** lag. Es ist also davon auszugehen, dass mehr als 50 Prozent der Beziehungen getrennt werden.

„Das muss nicht sein“, meint der Leiter des Instituts für Beziehungsglück, DDDr. Karl Isak. „Trennungen werden in den meisten Fällen durch unbewusste Konfliktsituationen, die auf der bewussten Ebene sich anders darstellen, ausgelöst. Frühere Prägungen führen zu Konflikten und diese sind nicht bewusst.“ Deshalb sind Paartherapien oder Partnerschulen sinnvolle Instrumente, um Beziehungen zu retten. Solche hat das Institut für Beziehungsglück im Programm.

 

*Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/285271/umfrage/entwicklung-der-scheidungsrate-in-oesterreich/
** Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/76211/umfrage/scheidungsquote-von-1960-bis-2008/
shutterstock_John Gomez 395227735.jpg

Facebooktwittergoogle_pluspinterestlinkedinmail