Archiv der Kategorie: Artikel

Partnerkonflikte lösen – beide Partner sind betroffen

Wenn Partnerkonflikte nicht von beiden Konfliktparteien bearbeitet werden, besteht die Gefahr einer Trennung – manchmal früher und manchmal später.

„Grundsätzlich gilt: Je konstruktiver beide Partner mit einer Konfliktsituation umgehen, desto geringer sind die Scheidungsraten. Wenn sich aber nur einer der beiden um Konstruktivität bemüht – indem er oder sie z.B. ruhig über den Konflikt spricht, die andere Seite ebenfalls zu Wort kommen lässt und aufmerksam zuhört, dann reicht das nicht. Zieht sich der oder die andere vom Konflikt zurück, dann bedeutet dies Gift für Paare.

Dieses Muster scheint sich schädlich auf die Dauer von Ehen auszuwirken. Der konstruktive Teil des Paars interpretiert einen solchen Rückzug eher als einen Mangel an Investition in die Partnerschaft denn als einen Versuch der Abkühlung.’“, sagt Kira Birditt, die dazu eine Studie** durchführte.

Das Institut für Beziehungsglück kennt dieses Problem und hat dazu ein Programm entwickelt, das auch Online verfügbar ist. „Kommunikationsverhalten basiert auf unbewussten Mustern und diese kann man aktiv beeinflussen“, sagt der Leiter des Instituts, DDDr. Karl Isak.

 

*Quelle: Lukas Wieselberg (2010): Konfliktvermeidung verkürzt Eheglück. URL: http://sciencev2.orf.at/stories/1663914/index.html
**Quelle: Birditt, Kira S. et al. (2010):Marital Conflict Behaviors and Implications for Divorce Over 16 Years. In: Journal of Marriage and Family 72 (October 2010): 1188 – 1204.
Foto: shutterstock.com/235865920 Valery Sidelnykov

Facebooktwittergoogle_pluspinterestlinkedinmail

Wenn Beziehung krank macht, dann ändern Sie etwas!

Leben Sie in einer belasteten Beziehung und kämpfen Sie mit Depressionen oder vielleicht mit körperlichen Problemen wie z.B. Hautkrankheiten, Herzrhythmusstörungen, Übergewicht, Angstzuständen und Ähnlichem? Ja, eine schlechte Paarbeziehung macht krank! Das wissen DDDr. Karl Isak und Dr. Lieselotte Fieber vom Institut für Beziehungsglück. „Aus unserer Praxis wissen wir, welche Folgen Beziehungsprobleme haben können – und zwar durchaus dramatische. Deshalb haben wir Programme entwickelt, um den Betroffenen zu helfen – sowohl den Paaren als auch Einzelpersonen, wenn z.B. der Partner nicht mitmachen möchte.“

 

shutterstock_Stokkete 137528336.jpg

Facebooktwittergoogle_pluspinterestlinkedinmail

Konflikte lassen im Alter nach. Aber können Sie so lange warten?

Eine Langzeitstudie* brachte zu Tage, dass Paare im Laufe der Jahre milder und nachsichtiger werden. Waren früher Schwiegermutter-Besuche, aufgetürmtes Altpapier oder Unstimmigkeiten über den nächsten Urlaubsort Gründe für Konflikte, nehmen diese mit den zunehmenden Ehejahren ab. Das fand die Psychologin Sarah Holley von der San Francisco State University mit Ihrem Team in einer 13 Jahre andauernden Studie heraus.

Allerdings – was ist, wenn man nicht jahrelang auf die Nachgiebigkeit warten kann und die Partnerschaft so belastet ist, dass Glück, Gesundheit oder die Beziehung selbst gefährdet sind? Der Leiter des Instituts für Beziehungsglück DDDr. Karl Isak kennt diese Situationen und plädiert, schon frühzeitig an den unbewussten Prägungen, die zu solchen Konflikten führen, zu arbeiten – und zwar bei den eigenen wie auch bei jenen des Partners oder der Partnerin. „Jeder kann auf seine eigenen Prägungen und auch auf jene des Beziehungspartners Einfluss nehmen.“ Wie das geht, verrät Isak in seinen Coachings, Seminaren und auch in einem Online-Seminar.

 

*Quellen: Holley, Sarah et al. (2013): Age-Related Changes in Demand – Withdraw Communication Behaviors. In: Journal of Marriage and Family 75: 822-836.
und http://sciencev2.orf.at/stories/1720683/index.html
Foto: shutterstock.com/496026883 pikselstock

Facebooktwittergoogle_pluspinterestlinkedinmail

Beziehungskrise oder Beziehungsglück

Wie würden Sie Ihre Gefühle bei einer Beziehungskrise beschreiben? Vielleicht gibt es Wut, Angst, Trauer, Enttäuschung, Aggression, Lähmung, Schock – jedenfalls mit Sicherheit nichts Positives. Was wünschen Sie sich – Harmonie, Gemeinsamkeit, Vertrauen, Geborgenheit, Glück eben.

„Gefühle sind nichts anderes, als Aktivitäten im Gehirn und diese sind steuerbar. Das passiert bei Krisen und Zuständen, wenn es einem gut geht. Leider wissen die Betroffenen meist nicht, was das eine oder andere auslöst. Wir haben viel Macht über unsere Gefühle aber auch über jene der Partnerin oder des Partners“, sagt DDDr. Karl Isak, der Leiter des Instituts für Beziehungsglück. Er hat Methoden entwickelt, die Glückshormone aktivieren und somit in jeder Krise für einen Ausgleich sorgen. „Das muss man lernen und am besten täglich anwenden. Dann gibt es auch keine Krisen mehr oder diese sind schnell wieder vorüber.“

 

shutterstock_Alejandro J. de Parga 344275895.jpg

Facebooktwittergoogle_pluspinterestlinkedinmail

Wer sich Beziehungskrisen nicht stellt, läuft Gefahr, allein übrig zu bleiben

Das ist verständlich – wenn in einer Partnerschaft verbale oder sogar körperliche Gewalt gegeben ist, dann ist die Chance einer Trennung natürlich weitaus höher als bei Paaren, die darauf verzichten. Was aber bisher nicht bekannt war, nämlich dass die Verweigerung eines Partners die Konflikte auszutragen, auch das Trennungsrisiko steigert, hat eine Studie* der Universität Michigan herausgefunden.

Bis zur Trennung gibt es Leid und wenn es doch zu keiner Trennung kommt, dann bleibt das Leid aufrecht. „Wenn sich ein Partner dem Konflikt nicht stellt, dann ist dieser auch nicht bereit, sich einer Therapie zu unterziehen.“ DDDr. Karl Isak leitet das Institut für Beziehungsglück und weiß, wovon er spricht. „Wenn also nur ein Partner das Problem erkennt und bereit ist, daran zu arbeiten, dann wird es schwierig, aber es gibt Lösungen.“ Welche, das zeigt Isak in seinem Online-Kurs „Beziehungsprobleme alleine lösen.“

 

*Quellen: Birditt, Kira S. et al. (2010):Marital Conflict Behaviors and Implications for Divorce Over 16 Years. In: Journal of Marriage and Family 72 (October 2010): 1188 – 1204.
und http://sciencev2.orf.at/stories/1663914/index.html
Foto: shutterstock.com/254876533 Antonio Guillern

Facebooktwittergoogle_pluspinterestlinkedinmail

Jede zweite Beziehung scheitert – das muss nicht sein!

Zwar gehen die Ehescheidungen in den letzten Jahren zurück, aber das ist kein Grund zu jubeln und zu glauben, dass Beziehungen länger halten. Die Statistik sagt nämlich nur die halbe Wahrheit. Es gibt nämlich keine Zahlen über Trennungen von Beziehungen, die nicht als Ehe in offiziellen Datenbanken aufscheinen.

Was ist überhaupt eine Beziehung, im Sinne einer Partnerschaft? Darunter versteht man eine gleichzeitig sexuelle und soziale Gemeinschaft zwischen zwei Menschen – also Ehen, eingetragene Partnerschaften, eheähnliche Gemeinschaften und feste Liebesbeziehungen, sowie Lebensgemeinschaften. Damit wird klar, dass Beziehungen weit über eheliche Partnerschaften hinausgehen und die Scheidungsraten somit nur einen Teil von gescheiterten Beziehungen abbilden. Zwar gibt es keinen Beleg dafür, aber es ist davon auszugehen, dass die Ehe eine stärkere Bindung darstellt als andere Formen der Partnerschaft. Daraus wäre zu schließen, dass die Trennungsquote bei Nichtehen höher ist als bei Ehen, die bei diesen im Jahre 2016 in Österreich bei 41,6 Prozent* und in Deutschland bei 40,82 Prozent** lag. Es ist also davon auszugehen, dass mehr als 50 Prozent der Beziehungen getrennt werden.

„Das muss nicht sein“, meint der Leiter des Instituts für Beziehungsglück, DDDr. Karl Isak. „Trennungen werden in den meisten Fällen durch unbewusste Konfliktsituationen, die auf der bewussten Ebene sich anders darstellen, ausgelöst. Frühere Prägungen führen zu Konflikten und diese sind nicht bewusst.“ Deshalb sind Paartherapien oder Partnerschulen sinnvolle Instrumente, um Beziehungen zu retten. Solche hat das Institut für Beziehungsglück im Programm.

 

*Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/285271/umfrage/entwicklung-der-scheidungsrate-in-oesterreich/
** Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/76211/umfrage/scheidungsquote-von-1960-bis-2008/
shutterstock_John Gomez 395227735.jpg

Facebooktwittergoogle_pluspinterestlinkedinmail

Aktivieren Sie für eine glückliche Beziehung die richtigen Hormone!

Beziehung ist ein Gefühl. Gefühl ist aber nichts anderes als hormonelle Prozesse im Körper. Am Anfang einer Beziehung wird das Verliebtheitshormon Phenylethylamin ausgeschüttet. Mit der Zeit treten Gewöhnung oder sogar Probleme auf, nicht selten entstehen Stress und Angst.

„Eine Beziehung braucht Bindung, aber auch Bindung ist ein hormoneller Prozess“, sagt der Leiter des Instituts für Beziehungsglück, DDDr. Karl Isak. „Paare müssen daran arbeiten, dass sie das Hormon Oxytocin ausschütten – so oft wie möglich und auf jeden Fall täglich.“ Oxytocin ist für Bindung wichtig – das wurde bei Mensch und Tier nachgewiesen. So fördert das Hormon die Bindung zwischen Mutter und Kind, aber natürlich auch zwischen Partnern. Wissenschaftler konnten bei nordamerikanischen Präriewühlmäusen – die ihr Leben lang zusammenbleiben – nachweisen, dass sie das Hormon Oxytocin regelmäßig ausschütten. Bei den nordamerikanischen Bergwühlmäusen wird dieses Hormon nicht produziert und diese wechseln oftmals ihre Partner.

„Wir arbeiten in unseren Seminaren mit Paaren daran, dass sie in der Beziehung mehr Oxytocin produzieren. Dafür haben wir Instrumente entwickelt, die bewusst und unbewusst wirken.“ Isak hat z.B. das LAKWALD-System entwickelt, dessen Geheimnis er auch in seinem Online-Seminar „Beziehungsprobleme alleine lösen“, verrät.

 

shutterstock_Syda Productions 274030400.jpg

Facebooktwittergoogle_pluspinterestlinkedinmail

Beziehungsglück ist eine Sache des Kopfes!

Betrachtet man Beziehung aus neurowissenschaftlicher Sicht, dann hängt alles von Hormonen ab. So ist Glück eine Frage der Menge an Glückshormonen – sogenannter Endorphine – die das limbische System produzieren kann. Werden keine Glückshormone aktiviert, dann gibt es Angst, Trauer, Depression, Gleichgültigkeit und Unglück. Anders verhält es sich, wenn in der Beziehung Endorphine aktiviert werden. Dann tritt ein Glücksgefühl auf. Die dafür zuständigen Hormone sind Dopamin, die endogenen Opioide und das Oxytocin, das auch als Beziehungshormon gilt. Wenn Glück bzw. Beziehungsglück eine Frage nach der Menge dieser Hormone ist, dann her mit diesen Botenstoffen!

„Wir können zwar heute Hormone zuführen, aber das macht wenig Sinn. Viel wichtiger wäre es, diese Neurotransmitter selbst zu produzieren“, meint der Leiter des Instituts für Beziehungsglück, DDDr. Karl Isak. Die Frage, wie solche Stoffe im Körper abgerufen werden können, hat Isak beantwortet. Er hat mit seinem Team Instrumente dafür entwickelt, die leicht und einfach einzusetzen sind. Diese Instrumente kann man lernen – entweder in seinen Coachings oder Seminaren bzw. auch in seinem Online-Seminar.

 

shutterstock_gpointstudio 147360236.jpg

Facebooktwittergoogle_pluspinterestlinkedinmail

Partnerschaften und zu hohe Erwartungen

Noch nie waren die Erwartungen in die Ehe so hoch wie heute. Umso erstaunlicher ist es, dass die Partner immer weniger in ihre Beziehung investieren. Für den Psychologen Eli Finken von der Northwestern Universität ist das so, wie einen hohen Berg mit zu wenig Sauerstoff zu ersteigen.* War im 18. und 19. Jahrhundert die Ehe eine Institution, bei der es um grundlegende Bedürfnisbefriedigung ging (Nahrung, Sicherheit) und Liebe höchstens eine Randerscheinung war, so war im 20. Jahrhundert die Ehe auf ökonomische Absicherung ausgerichtet und Liebe und Partnerschaft begannen eine Rolle zu spielen. Heute geht es um die gegenseitige Unterstützung zur Selbstfindung. Das überfordert allerdings viele, denn es fehlt die Zeit, tiefes Verständnis für den Charakter des Partners bzw. der Partnerin zu finden.

Der Leiter des Instituts für Beziehungsglück, DDDr. Karl Isak, gilt als Vertreter der Positiven Psychologie und er entwickelt Methoden, welche auf eine positive Beziehung abzielen. In seinen Seminaren zeigt er, wie die Instrumente funktionieren. Sie sind leicht und einfach anzuwenden – wenn man weiß, was zu tun ist.

 

*Quelle: Finkel, Eli J. et al. (2014): The Suffocation of Marriage: Climbing Mount Maslow Without Enough Oxygen“ In: Psychological Inquiry, Vol. 25, 1-41.
und http://sciencev2.orf.at/stories/1733285/index.html
Foto: shutterstock.com/445414192 Stock-Asso

Facebooktwittergoogle_pluspinterestlinkedinmail

Beziehungsglück heißt Konflikte lösen

Der amerikanische Paarforscher, John Gottmann, hat in zwanzig Jahren 3.000 Paare erforscht. Für ihn ist eine dauerhafte Beziehung mit der Fähigkeit verbunden, Konflikte, die wohl in jeder Ehe oder Beziehung nicht vermeidbar sind, zu lösen.*

„Konflikte können aus unbewussten unterschiedlichen Positionen heraus entstehen oder sich aus einem für den Partner oder die Partnerin nicht akzeptablem Verhalten ergeben. In beiden Fällen braucht man in der Regel externe Hilfe oder zumindest Anleitungen, was zu tun ist“, sagt der Leiter des Instituts für Beziehungsglück, DDDr. Karl Isak. Das Institut bietet dazu Seminare, Coachings und auch ein Online-Seminar an.

Bei Isak und seinem Team lernen die Paare oder auch ein Partner, wenn sich der zweite dem Thema nicht stellen möchte, wie positive Gefühle herzustellen sind. Hier ist man mit Gottmann einer Meinung, der festgestellt hat, dass zwischen Mann und Frau fünfmal so viele positive Gefühle und Interaktionen erfolgen müssen, damit die Ehe stabil bleibt. Wenn es also Krach wegen dem Mistkübel, den herumliegenden Socken, dem Haushaltsgeld, dem Fußballabend, dem Urlaubsziel oder einer anderen vermeintlichen Kleinigkeit gibt, dann spielen Temperament und Strategie der Konfliktbekämpfung keine Rolle, sondern es braucht Gegenmaßnahmen, welche Glücksgefühle auslösen – eben fünfmal mehr.

 

*Quelle: http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/partnerschaft/beziehung/tid-15378/psychologie-teil-4-so-bleibt-es-liebe_aid_431725.html
Foto: shutterstock.com/lipik/524924761

Facebooktwittergoogle_pluspinterestlinkedinmail