Neues Paarseminar für Beziehungen in der Krise

Die Beziehungstherapeuten (Paartherapeuten) Dr. Lieselotte Fieber und DDDr. Karl Isak haben mit ihrem Institut für Beziehungspsychologie ein neues Programm für Paare bzw. Partnerschaften entwickelt, welches den therapeutischen Prozess überschaubar und kalkulierbar macht. Das „Beziehungsseminar“ bietet Paaren die Chance, allfällige Krisen rechtzeitig zu bewältigen. Das Seminar dauert zwei Mal zwei Tage und findet jeweils vom Freitagabend bis Sonntagmittag statt.

Im ersten Teil des Seminares wird erörtert wie Beziehung funktioniert und welche Auswirkungen sie hat. Auch unbewusste Einflussfaktoren werden angesprochen, aufgedeckt und aufgelöst. Fragen, wie und wodurch Beispiel Gefühle beim Partner oder der Partnerin entstehen, werden angesprochen und erklärt. Die TeilnehmerInnen lernen den Umgang mit Beziehung, erinnern sich an das seinerzeitige Glück und lernen auch wie sie diese Erkenntnisse für die aktuelle Situation nutzen können. Nach dem ersten Teil gibt es eine zwei- bis dreiwöchige Phase, in welcher jene aus dem Seminar mitgenommenen Erkenntnisse in der Beziehung eingesetzt werden können, danach folgt das Vertiefungsseminar, das im wahrsten Sinne des Wortes tiefer geht und auch die Beziehung vertiefen soll. Isak und Fieber veranstalten diese Seminare abseits des Alltags an Orten, wo auch das Wohlfühlen groß geschrieben ist und wo gleichzeitig die Konzentration auf das Wesentliche ermöglicht wird.

Die Beziehungstherapeuten Fieber und Isak bauen ihr Programm auf wissenschaftlichen Erkenntnissen auf – so spielen unbewusste Aspekte (Tiefenpsychologie), wie auch gruppendynamische genauso eine Rolle, wie Erkenntnisse aus der Neuropsychologie oder die empirisch evaluierte Partnerschule oder Wirkungseffekte aus der Mentalpsychologie. „Das Programm hat immer eine Wirkung, die Erkenntnisse, Veränderungen und Handlungen auslösen – zum Wohle der Partnerschaft“, meinen Isak und Fieber.

(Foto: shutterstock.com/Dr Ajay Kumar Singh)

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Wenn die Beziehung in der Krise ist

Es gibt viele gute Ratschläge, wenn es in der Beziehung kriselt. In der Regel versuchen die Betroffenen bei Freundinnen oder Freunden Rat zu suchen. In den meisten Fällen gibt es Hoffnung, aber fast nie eine Lösung oder eine Veränderung zum Guten. Beziehungskrisen sind hoch emotional und Versuche, über rationale Maßnahmen etwas zu verändern, scheitern kläglich. Emotionale Gegenstrategien führen erst recht nicht zum Erfolg. Was also tun?

„Beziehungskrisen brauchen eine offene Kommunikation. Aber gerade eine solche ist bei den betroffenen Paaren nicht möglich. Vielleicht ist einer dazu bereit, aber dann fehlt vielleicht wiederum das Einverständnis des anderen. Aus Beziehungskrisen kommt man in der Regel kaum alleine heraus. Die Scheidungsrate von knapp 50 Prozent beweist dies auch.“ Für DDDr. Karl Isak ist es auch ein gesellschaftliches Problem. Die Folgen sind alleinerziehende Mütter oder Väter, Kinder, die ohne Vater oder ohne Mutter aufwachsen, wirtschaftliche Probleme und nicht selten Abhängigkeiten vom Arbeitslosengeld oder Gönnern aus der Familie. „Obwohl die gesellschaftspolitischen Folgen eklatant sind, schaut die Politik zu und rührt keinen Finger. Dass seit Kurzem Mediatoren in Scheidungsverfahren eingesetzt werden, ist zwar löblich, aber da ist es meist schon zu spät. Man muss weit früher ansetzen. Diese Verantwortung bleibt den Betroffenen selbst überlassen“, resümiert Dr. Lieselotte Fieber.

Das Institut für Beziehungspsychologie hat Programme entwickelt, wie wirkungsvolle Lösungen auch greifen können. Solche bietet das Institut neben der bewährten Paartherapie an – und zwar:

Beziehungs-Coaching-Seminare

Das Institut bietet Paartherapie-Seminare für jene Paare an, bei welchen die Krise offen ausgebrochen ist, wo Zank und Streit den Tag beherrschen, wo vielleicht sogar Angst und Aggression gegeben sind oder bereits von Trennung oder Scheidung gesprochen wird.

Refresh-Seminare

Keine Krise ohne Anzeichen! Es gibt viele Anzeichen einer beginnenden Beziehungskrise. Diese Anzeichen zu erkennen und hier rechtzeitig anzusetzen, ist ein richtiger und erfolgsversprechender Weg. Das Institut bietet dafür Refresh-Seminare an, die am besten mit Urlauben verbunden werden. Solche Anzeichen können z.B. sein: Abwertungen, emotionale Erpressung, negative Kommunikation, Schweigen, Flucht in neue Hobbys, nachlassendes sexuelles Interesse, fehlende gemeinsame Aktivitäten u.a.

(Foto: shutterstock.com/Kevin Day)

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