Beziehungskrise oder Beziehungsglück

Wie würden Sie Ihre Gefühle bei einer Beziehungskrise beschreiben? Vielleicht gibt es Wut, Angst, Trauer, Enttäuschung, Aggression, Lähmung, Schock – jedenfalls mit Sicherheit nichts Positives. Was wünschen Sie sich – Harmonie, Gemeinsamkeit, Vertrauen, Geborgenheit, Glück eben.

„Gefühle sind nichts anderes, als Aktivitäten im Gehirn und diese sind steuerbar. Das passiert bei Krisen und Zuständen, wenn es einem gut geht. Leider wissen die Betroffenen meist nicht, was das eine oder andere auslöst. Wir haben viel Macht über unsere Gefühle aber auch über jene der Partnerin oder des Partners“, sagt DDDr. Karl Isak, der Leiter des Instituts für Beziehungsglück. Er hat Methoden entwickelt, die Glückshormone aktivieren und somit in jeder Krise für einen Ausgleich sorgen. „Das muss man lernen und am besten täglich anwenden. Dann gibt es auch keine Krisen mehr oder diese sind schnell wieder vorüber.“

 

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Wer sich Beziehungskrisen nicht stellt, läuft Gefahr, allein übrig zu bleiben

Das ist verständlich – wenn in einer Partnerschaft verbale oder sogar körperliche Gewalt gegeben ist, dann ist die Chance einer Trennung natürlich weitaus höher als bei Paaren, die darauf verzichten. Was aber bisher nicht bekannt war, nämlich dass die Verweigerung eines Partners die Konflikte auszutragen, auch das Trennungsrisiko steigert, hat eine Studie* der Universität Michigan herausgefunden.

Bis zur Trennung gibt es Leid und wenn es doch zu keiner Trennung kommt, dann bleibt das Leid aufrecht. „Wenn sich ein Partner dem Konflikt nicht stellt, dann ist dieser auch nicht bereit, sich einer Therapie zu unterziehen.“ DDDr. Karl Isak leitet das Institut für Beziehungsglück und weiß, wovon er spricht. „Wenn also nur ein Partner das Problem erkennt und bereit ist, daran zu arbeiten, dann wird es schwierig, aber es gibt Lösungen.“ Welche, das zeigt Isak in seinem Online-Kurs „Beziehungsprobleme alleine lösen.“

 

*Quellen: Birditt, Kira S. et al. (2010):Marital Conflict Behaviors and Implications for Divorce Over 16 Years. In: Journal of Marriage and Family 72 (October 2010): 1188 – 1204.
und http://sciencev2.orf.at/stories/1663914/index.html
Foto: shutterstock.com/254876533 Antonio Guillern

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Aktivieren Sie für eine glückliche Beziehung die richtigen Hormone!

Beziehung ist ein Gefühl. Gefühl ist aber nichts anderes als hormonelle Prozesse im Körper. Am Anfang einer Beziehung wird das Verliebtheitshormon Phenylethylamin ausgeschüttet. Mit der Zeit treten Gewöhnung oder sogar Probleme auf, nicht selten entstehen Stress und Angst.

„Eine Beziehung braucht Bindung, aber auch Bindung ist ein hormoneller Prozess“, sagt der Leiter des Instituts für Beziehungsglück, DDDr. Karl Isak. „Paare müssen daran arbeiten, dass sie das Hormon Oxytocin ausschütten – so oft wie möglich und auf jeden Fall täglich.“ Oxytocin ist für Bindung wichtig – das wurde bei Mensch und Tier nachgewiesen. So fördert das Hormon die Bindung zwischen Mutter und Kind, aber natürlich auch zwischen Partnern. Wissenschaftler konnten bei nordamerikanischen Präriewühlmäusen – die ihr Leben lang zusammenbleiben – nachweisen, dass sie das Hormon Oxytocin regelmäßig ausschütten. Bei den nordamerikanischen Bergwühlmäusen wird dieses Hormon nicht produziert und diese wechseln oftmals ihre Partner.

„Wir arbeiten in unseren Seminaren mit Paaren daran, dass sie in der Beziehung mehr Oxytocin produzieren. Dafür haben wir Instrumente entwickelt, die bewusst und unbewusst wirken.“ Isak hat z.B. das LAKWALD-System entwickelt, dessen Geheimnis er auch in seinem Online-Seminar „Beziehungsprobleme alleine lösen“, verrät.

 

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Partnerschaften und zu hohe Erwartungen

Noch nie waren die Erwartungen in die Ehe so hoch wie heute. Umso erstaunlicher ist es, dass die Partner immer weniger in ihre Beziehung investieren. Für den Psychologen Eli Finken von der Northwestern Universität ist das so, wie einen hohen Berg mit zu wenig Sauerstoff zu ersteigen.* War im 18. und 19. Jahrhundert die Ehe eine Institution, bei der es um grundlegende Bedürfnisbefriedigung ging (Nahrung, Sicherheit) und Liebe höchstens eine Randerscheinung war, so war im 20. Jahrhundert die Ehe auf ökonomische Absicherung ausgerichtet und Liebe und Partnerschaft begannen eine Rolle zu spielen. Heute geht es um die gegenseitige Unterstützung zur Selbstfindung. Das überfordert allerdings viele, denn es fehlt die Zeit, tiefes Verständnis für den Charakter des Partners bzw. der Partnerin zu finden.

Der Leiter des Instituts für Beziehungsglück, DDDr. Karl Isak, gilt als Vertreter der Positiven Psychologie und er entwickelt Methoden, welche auf eine positive Beziehung abzielen. In seinen Seminaren zeigt er, wie die Instrumente funktionieren. Sie sind leicht und einfach anzuwenden – wenn man weiß, was zu tun ist.

 

*Quelle: Finkel, Eli J. et al. (2014): The Suffocation of Marriage: Climbing Mount Maslow Without Enough Oxygen“ In: Psychological Inquiry, Vol. 25, 1-41.
und http://sciencev2.orf.at/stories/1733285/index.html
Foto: shutterstock.com/445414192 Stock-Asso

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